Die Geschichte des Schlosses

Märchenschloss Hülchrath

Das romantische, von einem Wassergraben umgebene Schloss mit seinem weithin sichtbaren Bergfried

ist seit mehr als 1000 Jahren Wahrzeichen und Attraktion der Stadt Hülchrath.

Die Hexe von Hülchrath

Wie schauerlich heult nachts der Sturm,
rund um den runden Hexenturm.
Doch innen drin in dem Gemäuer
ist es noch weniger geheuer!
Da drinnen liegt in schweren Ketten
die Hexe. Wer kann Sie retten?
sie ist so jung, sie ist so schön
und soll doch bald ins Feuer gehen.
Ein Knecht bringt Wasser ihr und Brot,
hat Mitleid mit des Mädchens Not,
ja fühlt sogar in seinem Herzen
sich brennen in der Liebe schmerzen.
Die Hexe sinnt ihn zu betören:
„Du Süßer, dir will ich gehören!
Bring mir nur meinen Zauberstab,
so muss ich nicht ins heiße Grab.“
Der Knecht schleicht hin um Mitternacht
und hat den Stab gleich mitgebracht;
die Hexe greift danach voll Gier
und lacht: “Komm, Liebster, folge mir!“
Die Ketten fallen klirrend nieder,
sie rekelt die befreiten Glieder,
rührt mit dem Stab dann an die Wand,
die tut sich auf – und sie verschwand.
Er will ihr folgen, doch o Schrecken,
auf halben Wege bleibt er stecken,
kann nicht mehr vor, kann nicht zurück
und fand sein Grab so statt sein Glück.
Zwar nach sechshundert Jahren Dauer
entdeckte man ihn in der Mauer,
doch in dem harten engen Bett
war gemagert zum Skelett.
Wie schauerlich heult nachts der Sturm
rund um den runden Hexenturm.
O Freund, nimm dich bei Tag und Nacht
vor allen Hexen ja in acht!

Märchenschloss Hülchrath

Das romantische, von einem Wassergraben umgebene Schloss mit seinem weithin sichtbaren Bergfried

ist seit mehr als 1000 Jahren Wahrzeichen und Attraktion der Stadt Hülchrath.

SCHLOSS HÜLCHRATH IM WANDEL DER ZEIT

Ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde.
Ein Ort auch, an dem so manches Drama stattgefunden hat.

Bei seinem Ausbau im Jahre 1323 wurden Steine mit hebräischen Schriftzeichen verwendet: jüdische Grabsteine, die in Folge der Vertreibung der Juden nach der großen Pest hierhin gebracht wurden, um als Baumaterial zu dienen.

Im Mittelalter war Schloss Hülchrath Ort der Gerichtsbarkeit, zwischen 1590 und 1630 fanden hier zahlreiche Hexenprozesse statt. Viele arme Teufel wurden an dieser Stätte abgeurteilt und hingerichtet. Daran erinnert noch heute der im ganzen Umkreis bekannte Spruch:

„Wer in Hülchrath geht über die Brück, kehrt selten oder nie zurück!“

Von 1937 bis 1945 nutzten die Nationalsozialisten die Burg – von hier aus wurde u. a. das Werwolf – Attentat auf den Aachener Oberbürgermeister Franz Offenhoff gestartet. Daneben diente die Anlage als Auffanglager für Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. 1950 kaufte die Familie Wennmacher aus Mönchengladbach das Schloss. Es befindet sich, nun bereits in der dritten Generation, bis heute in ihrem Besitz.

SCHLOSS HÜLCHRATH HEUTE

Seit ca. 14 Jahren verpachtet die Familie Wennmacher große Teile der Burganlage an die Veranstaltungsagentur Hermida & Stromann.

Seitdem werden die alten Mauern regelmäßig Zeuge verschiedenster bunter Veranstaltungen, Ritterturniere, Mittelaltermärkte, Kultur – Events und Ausstellungen. Privat buchbar sind Workshops, Seminare, Tagungen, große und kleine Firmenfeste, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Ritteressen, Burgführungen u. v. m.
Ob im Rittersaal, in den Kasematten, auf der Burgruine und der Festwiese oder in der Alten Burgschänke!
Ob stilvoll, rustikal oder ausgefallen! Schloss Hülchrath hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.Mit seinen nahezu unbegrenzten Möglichkeiten ist es DIE Adresse für alle privaten und geschäftlichen Anlässe!
Für 10 oder 10.000 Gäste!
Hier dürfen Sie im wahrsten Sinne König sein!
Und königlich genießen!

Chronik Schloss Hülchrath

um 850 – 900 Gründung einer befestigten Siedlung in der Erftniederung zum Schutz
gegen einfallende Wikinger
1120 Erste schriftliche Erwähnung (Holkerode) „castellum munitissium et
vetutissimum“ (sehr stark befestigte Burg)
1175 Grafen von Hülchrath (Grafen des Gillgaus) ausgestorben
1175 – 1247 Hülchrath im Besitz der Grafen von Sayn im Westerwald
um 1200 Während des Kampfes um die Reichsherrschaft zwischen Phillip von
Schwaben und Otto von Braunschweig schont Phillip nach der Schlacht
von Wassenberg auf Bitten der Freunde des Grafen von Sayn dessen
Burg Hülchrath
1247 -1255 Besitz der Grafen von Sponheim i.d. Eifel
1255 Heirat von Adelheid, Tochter des Grafen von Sponheim mit Dietrich VI
von Kleve
1275 Tod Dietrich VI – Nachfolge durch Sohn Dietrich Luf I.
1285 Heirat Dietrich Luf I. mit Lisa, Witwe des Grafen Heinrich von
Kessel aus Grevenbroich.
1314 Verkauf der Grafschaft durch Dietrich Luf II. an den Kölner
Erzbischof Heinrich von Virneburg zum Preis von 30.000 Pfund
Silber.
Durch den Besitz der Grafschaft Hülchrath waren die Kölner Erzbischöfe
in der Lage ihren bisher isolierten Besitz durch eine Landbrücke
zwischen Köln und Krefeld verbinden zu können.
Bis zur Auflösung des Kurstaates Ende d. 18. Jahrhunderts ließen die
Erzbischöfe Hülchrath durch einen Amtmann verwalten.
Die Burganlage wurde im Laufe der Jahrhunderte großzügig ausgebaut
und bis in die Renaissancezeit den wehrtechnischen Vorraussetzungen
der jeweiligen Zeit angepasst.
1499 Vergebliche Belagerung der Anlage durch die Herzöge von Jülich
1583 Konflikt des Erzbischofs Gebhard von Truchseß von Waldburg wegen
dessen Übertritt zum protestantischen Glauben und Heirat mit Agnes von
Mansfeld.
Belagerung und teilweise Zerstörung der Burganlage durch die
Truppen des mit der Wiedereroberung der abgefallenen Kölner
Stützpunkte beauftragen Friederich von Sachsen – Lauenburg.
16. – 18. Jahrh. Während der Zeit der Religionskriege und der Inquisition fanden in
Hülchrath zahlreiche „Hexenprozesse“ statt, bei denen verleumdete
Personen abgeurteilt und hingerichtet wurden. Aus dieser Zeit stammt der
Reim „Wer in Hülchrath geht über die Brück, kommt selten oder nie
zurück“.
1583 – 1608 Letzte Ausbauphase:
Verlegung des Vorburgzuganges nach Osten mit
gleichzeitiger Neugründung des Ortes Hülchrath in schachbrettförmigem
Muster.
Der Ort wurde mit Wall und Graben umgeben und in die Anlagen der
Burg einbezogen.
Das Schloß erhielt neben dem Burgfried –richtig: Torturm, da bis 1608
durch ihn der Zugang in das Hochschloß führte- einen gedrungenen
Bastionsturm.
Im Innenhof wurde im Westen eine Renaissance-Arkade mit mächtigen
Vollsäulen doppelstöckig erbaut, seitlich begrenzt von einem schlanken,
hohen Turm mit abschließender Rundkuppel und Umgang, der
vermutlich zur Sternenbeobachtung diente. Die Front das Pallas erhielt
damals einen reichen Schmuck in Renaissance-Formen.
1642 Beschießung des Schlosses während des 30-jährigen Krieges.
1687 Besetzung der Burg während des französisch – niederländischen Krieges
durch die Soldaten des Fürstbischofs von Osnabrück.
Als Ergebnis des Friedensschlusses musste der Kölner Lehnsherr seine
weitreichenden Bastionen und Festungswerke schleifen lassen, somit
auch die Burg Hülchrath, wobei die Bürger von Neuss, Hülchrath,
Liedberg und Linn Hand- und Spanndienste leisteten.
Das Hochschloß blieb zwar weiterhin bewohnt, doch wurde in seine
Erhaltung nichts mehr investiert, so dass es bis zum Ende des 18.
Jahrhunderts langsam zu einer Ruine verfiel.
(romantisierende Bilder des Malers F. A. Reuter von 1794)
1794 Das Kurfürstentum Köln wurde zerschlagen.
Der linke Niederrhein wurde französische Republik, später
französisches Kaiserreich von Napoleons Gnaden.
1803 Kauf des Schlosses für 4929 Francs durch die Familie v. Pröpper.
Diese bewohnte das Schloss fast 100 Jahre bis zum Aussterben des
letzten Familienmitglieds.
1874 Kauf des Schlosses durch Fürst Alfred v. Salm Reifferscheidt Dyck.
1907 Ausbau und Renovierung des Schlosses durch Graf Rudolf von
Benningsen.
1930 Besitz der Landesbauernschaft Rheinland.
1937 – 1945 Hülchrath kleine Ordensburg der Nationalsozialisten. Nutzung durch
verschiedenen Organisationen – SA, HJ, Reichsarbeitsdienst, BDN usw.
1947 Die Anlage wird Auffanglager für rund 600 Vertriebene aus den
ehemaligen deutschen Ostgebieten.
1954 Kauf der Anlage durch die Familie Wennmacher aus Mönchengladbach, in deren Besitz sie sich heute noch befindet.

SCHLOSS HÜLCHRATH IM WANDEL DER ZEIT

Ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde.
Ein Ort auch, an dem so manches Drama stattgefunden hat.

Bei seinem Ausbau im Jahre 1323 wurden Steine mit hebräischen Schriftzeichen verwendet: jüdische Grabsteine, die in Folge der Vertreibung der Juden nach der großen Pest hierhin gebracht wurden, um als Baumaterial zu dienen.

Im Mittelalter war Schloss Hülchrath Ort der Gerichtsbarkeit, zwischen 1590 und 1630 fanden hier zahlreiche Hexenprozesse statt. Viele arme Teufel wurden an dieser Stätte abgeurteilt und hingerichtet. Daran erinnert noch heute der im ganzen Umkreis bekannte Spruch:

„Wer in Hülchrath geht über die Brück, kehrt selten oder nie zurück!“

Von 1937 bis 1945 nutzten die Nationalsozialisten die Burg – von hier aus wurde u. a. das Werwolf – Attentat auf den Aachener Oberbürgermeister Franz Offenhoff gestartet. Daneben diente die Anlage als Auffanglager für Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. 1950 kaufte die Familie Wennmacher aus Mönchengladbach das Schloss. Es befindet sich, nun bereits in der dritten Generation, bis heute in ihrem Besitz.

SCHLOSS HÜLCHRATH HEUTE

Seit ca. 14 Jahren verpachtet die Familie Wennmacher große Teile der Burganlage an die Veranstaltungsagentur Hermida & Stromann.

Seitdem werden die alten Mauern regelmäßig Zeuge verschiedenster bunter Veranstaltungen, Ritterturniere, Mittelaltermärkte, Kultur – Events und Ausstellungen. Privat buchbar sind Workshops, Seminare, Tagungen, große und kleine Firmenfeste, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Ritteressen, Burgführungen u. v. m.
Ob im Rittersaal, in den Kasematten, auf der Burgruine und der Festwiese oder in der Alten Burgschänke!
Ob stilvoll, rustikal oder ausgefallen! Schloss Hülchrath hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.Mit seinen nahezu unbegrenzten Möglichkeiten ist es DIE Adresse für alle privaten und geschäftlichen Anlässe!
Für 10 oder 10.000 Gäste!
Hier dürfen Sie im wahrsten Sinne König sein!
Und königlich genießen!

Historische Bilder

Die Hexe von Hülchrath

Wie schauerlich heult nachts der Sturm,
rund um den runden Hexenturm.
Doch innen drin in dem Gemäuer
ist es noch weniger geheuer!
Da drinnen liegt in schweren Ketten
die Hexe. Wer kann Sie retten?
sie ist so jung, sie ist so schön
und soll doch bald ins Feuer gehen.
Ein Knecht bringt Wasser ihr und Brot,
hat Mitleid mit des Mädchens Not,
ja fühlt sogar in seinem Herzen
sich brennen in der Liebe schmerzen.
Die Hexe sinnt ihn zu betören:
„Du Süßer, dir will ich gehören!
Bring mir nur meinen Zauberstab,
so muss ich nicht ins heiße Grab.“
Der Knecht schleicht hin um Mitternacht
und hat den Stab gleich mitgebracht;
die Hexe greift danach voll Gier
und lacht: “Komm, Liebster, folge mir!“
Die Ketten fallen klirrend nieder,
sie rekelt die befreiten Glieder,
rührt mit dem Stab dann an die Wand,
die tut sich auf – und sie verschwand.
Er will ihr folgen, doch o Schrecken,
auf halben Wege bleibt er stecken,
kann nicht mehr vor, kann nicht zurück
und fand sein Grab so statt sein Glück.
Zwar nach sechshundert Jahren Dauer
entdeckte man ihn in der Mauer,
doch in dem harten engen Bett
war gemagert zum Skelett.
Wie schauerlich heult nachts der Sturm
rund um den runden Hexenturm.
O Freund, nimm dich bei Tag und Nacht
vor allen Hexen ja in acht!

Chronik Schloss Hülchrath

um 850 – 900 Gründung einer befestigten Siedlung in der Erftniederung zum Schutz
gegen einfallende Wikinger
1120 Erste schriftliche Erwähnung (Holkerode) „castellum munitissium et
vetutissimum“ (sehr stark befestigte Burg)
1175 Grafen von Hülchrath (Grafen des Gillgaus) ausgestorben
1175 – 1247 Hülchrath im Besitz der Grafen von Sayn im Westerwald
um 1200 Während des Kampfes um die Reichsherrschaft zwischen Phillip von
Schwaben und Otto von Braunschweig schont Phillip nach der Schlacht
von Wassenberg auf Bitten der Freunde des Grafen von Sayn dessen
Burg Hülchrath
1247 -1255 Besitz der Grafen von Sponheim i.d. Eifel
1255 Heirat von Adelheid, Tochter des Grafen von Sponheim mit Dietrich VI
von Kleve
1275 Tod Dietrich VI – Nachfolge durch Sohn Dietrich Luf I.
1285 Heirat Dietrich Luf I. mit Lisa, Witwe des Grafen Heinrich von
Kessel aus Grevenbroich.
1314 Verkauf der Grafschaft durch Dietrich Luf II. an den Kölner
Erzbischof Heinrich von Virneburg zum Preis von 30.000 Pfund
Silber.
Durch den Besitz der Grafschaft Hülchrath waren die Kölner Erzbischöfe
in der Lage ihren bisher isolierten Besitz durch eine Landbrücke
zwischen Köln und Krefeld verbinden zu können.
Bis zur Auflösung des Kurstaates Ende d. 18. Jahrhunderts ließen die
Erzbischöfe Hülchrath durch einen Amtmann verwalten.
Die Burganlage wurde im Laufe der Jahrhunderte großzügig ausgebaut
und bis in die Renaissancezeit den wehrtechnischen Vorraussetzungen
der jeweiligen Zeit angepasst.
1499 Vergebliche Belagerung der Anlage durch die Herzöge von Jülich
1583 Konflikt des Erzbischofs Gebhard von Truchseß von Waldburg wegen
dessen Übertritt zum protestantischen Glauben und Heirat mit Agnes von
Mansfeld.
Belagerung und teilweise Zerstörung der Burganlage durch die
Truppen des mit der Wiedereroberung der abgefallenen Kölner
Stützpunkte beauftragen Friederich von Sachsen – Lauenburg.
16. – 18. Jahrh. Während der Zeit der Religionskriege und der Inquisition fanden in
Hülchrath zahlreiche „Hexenprozesse“ statt, bei denen verleumdete
Personen abgeurteilt und hingerichtet wurden. Aus dieser Zeit stammt der
Reim „Wer in Hülchrath geht über die Brück, kommt selten oder nie
zurück“.
1583 – 1608 Letzte Ausbauphase:
Verlegung des Vorburgzuganges nach Osten mit
gleichzeitiger Neugründung des Ortes Hülchrath in schachbrettförmigem
Muster.
Der Ort wurde mit Wall und Graben umgeben und in die Anlagen der
Burg einbezogen.
Das Schloß erhielt neben dem Burgfried –richtig: Torturm, da bis 1608
durch ihn der Zugang in das Hochschloß führte- einen gedrungenen
Bastionsturm.
Im Innenhof wurde im Westen eine Renaissance-Arkade mit mächtigen
Vollsäulen doppelstöckig erbaut, seitlich begrenzt von einem schlanken,
hohen Turm mit abschließender Rundkuppel und Umgang, der
vermutlich zur Sternenbeobachtung diente. Die Front das Pallas erhielt
damals einen reichen Schmuck in Renaissance-Formen.
1642 Beschießung des Schlosses während des 30-jährigen Krieges.
1687 Besetzung der Burg während des französisch – niederländischen Krieges
durch die Soldaten des Fürstbischofs von Osnabrück.
Als Ergebnis des Friedensschlusses musste der Kölner Lehnsherr seine
weitreichenden Bastionen und Festungswerke schleifen lassen, somit
auch die Burg Hülchrath, wobei die Bürger von Neuss, Hülchrath,
Liedberg und Linn Hand- und Spanndienste leisteten.
Das Hochschloß blieb zwar weiterhin bewohnt, doch wurde in seine
Erhaltung nichts mehr investiert, so dass es bis zum Ende des 18.
Jahrhunderts langsam zu einer Ruine verfiel.
(romantisierende Bilder des Malers F. A. Reuter von 1794)
1794 Das Kurfürstentum Köln wurde zerschlagen.
Der linke Niederrhein wurde französische Republik, später
französisches Kaiserreich von Napoleons Gnaden.
1803 Kauf des Schlosses für 4929 Francs durch die Familie v. Pröpper.
Diese bewohnte das Schloss fast 100 Jahre bis zum Aussterben des
letzten Familienmitglieds.
1874 Kauf des Schlosses durch Fürst Alfred v. Salm Reifferscheidt Dyck.
1907 Ausbau und Renovierung des Schlosses durch Graf Rudolf von
Benningsen.
1930 Besitz der Landesbauernschaft Rheinland.
1937 – 1945 Hülchrath kleine Ordensburg der Nationalsozialisten. Nutzung durch
verschiedenen Organisationen – SA, HJ, Reichsarbeitsdienst, BDN usw.
1947 Die Anlage wird Auffanglager für rund 600 Vertriebene aus den
ehemaligen deutschen Ostgebieten.
1954 Kauf der Anlage durch die Familie Wennmacher aus Mönchengladbach, in deren Besitz sie sich heute noch befindet.